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Quellen

 

Gerüchte über die heilenden Eigenschaften der Quelle in Libverda gelangten bis an den Hof des sächsischen Landesvaters und Kurfürsten August I., der 1583 mehrere Fässer Heilwasser aus Libverda anliefern ließ.

1593 untersuchte er die Eigenschaften der Quelle in Libverda Paul Luther, der Sohn des berühmten religiösen Reformators und dessen Leibarzt. Luther selbst erkannte die Heilkräfte an und ließ das Wasser regelmäßig nach Dresden anliefern. Später ließ ebenfalls Albrecht von Waldstein, ab 1622 der Besitzer des Herrenguts Frýdlant, zu diesem wunderbaren Wasser schicken.

Der erste Bericht in Bezug der Heilwirkung der Quelle wurde 1601 verfasst. Dieses nahm der Physiker der Stadt Hirschbeck, der schlesische Arzt Caspar Schwenkfeld vor, der diese aufgrund seiner Forschungen bei verschiedene Krankheiten zu konsumieren empfahl. In seinem Bericht führte er an, dass die lokale Mineralquelle mit Heilwirkung seit dem Ende des 14. Jahrhunderts bekannt ist und von den Pilgern als "Gotteswasser" oder "Bierwasser" oder "Bierborn" bezeichnet wird. Die Quelle wurde mit einer hohlen Lindenstammverkleidung versehen. Basierend auf dieser Bewertung wurde diese zur Grundlage für die Bäder der damaligen Inhaber des Herrensitzes.




Im Jahr 1784 wurde eine Mineralanalyse der ursprünglichen Quelle Libverda durchgeführt, vom Arzt Josef Heinrich Bauer. Basierend auf dieser Analyse begann der Versand von in Flaschen abgefülltem Heilwasser nach Prag unter dem Handelsnamen "Chabeso" (ein alkoholfreies Getränk auf Basis von Milchsäure mit Zusatz von Fruchtsäften aus Tirol). In Prag erfolgte der Verkauf im Haus Nr. 555 in der Jesuitengasse, heute Hausnummer 160, direkt am Königsweg an der Ecke der Straßen Karlova und Husova. Im Bericht von 1785 heißt es: "Das Wasser hat eine wohltuende Wirkung auf das Gehirn, das Nervensystem, die Anregung des Geistes, die Beschleunigung des Pulses, die Revitalisierung der Körperorgane und die Beseitigung von Unordnung im Nervensystem."

Im Jahr 1785 wurde eine neue massive Quelle entdeckt, die die Bezeichnung "Stahlbrunn“ erhielt. Dieses erfolgte anscheinend aufgrund des eisenhaltigen Wassers, das mit der heutigen Marian-Quelle identisch ist. Im selben Jahr wurde die älteste Quelle der chemischen Untersuchung unterzogen, das Gotteswasser (wahrscheinlich auch nach dem Gründer des Kurbads Christiansbrunnen genannt). Dieser erhielt eine kleine Abdeckung aus Stein. Im Jahr 1794 wurde diese jedoch von Wildwasser überflutet, verdorben und diese wurde unbrauchbar. Anschließend wurde diese zugeschüttet. In den Jahren 1786, 1793, 1805 und 1818 wurden weitere Quellen erschlossen, diese entsprangen direkt bei den Kurhäusern. Sie erhielten die Namen nach den Familienmitgliedern der Calm-Gallas: Maria, Vilemín (1805), Josefina (1805), Eduard (1818), Bierbon und Hubert.

Die letzten beiden Heilquellen, Kyselka und Nový vrt, wurden 1952 erschlossen.

Der Philosoph und Mediziner aus Bílina, F. A. Reuss, analysierte 1811 das Libverda-Wasser gründlich und fand heraus, dass es die gleiche Zusammensetzung hatte, wie das damalige erstklassige Kurbad im belgischen Spa.

Die Libverda-Wasseranalyse im Jahr 1990 vom Referenzlabor für natürliche medizinische Ressourcen in Marienbad klassifiziert dieses als ein natürliches, einfaches, eisenhaltiges Wasser vom Hydrogencarbonat-Calcium-Magnesiumsilikat-Typ mit einem erhöhten Gehalt an Kieselsäure. Das Mineralwasser ist hypotonisch, kalt und es verfügt über einen angenehmen frischen Geschmack. Das Wasser ist komplett geruchlos mit Eisengeschmack.