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Hahn-Legende

Legende über einen Hahn

 

Die lokale Legende über einen fetten Hahn oder weshalb Libverda einen Hahn im Wappen führt...

Wenn Sie nach Libverda kommen, dann schauen Sie zunächst einmal auf das Dach der Eduard-Quelle.  Dort erblicken Sie einen feschen Hahn, der zurzeit, zu der ich dieses erzähle, ganz grün war, wie das Dach des Hauses, auf dem er stolz stand und eben auch, wie das Laub der Bäume im Sommer. Dadurch verschwand er im Grün der Umgebung, was für eine Schande. Wer hat denn schon einen grünen Hahn gesehen? Jedoch zu Zeiten der Auersperger war der Hahn korrekt bemalt. Man konnte ihn wie im Winter, so im Sommer wie es sich gehört und er dieses auch verdient sehen. Dieser Hahn auf dem Dach der Eduard-Quelle, das ist kein einfacher Hahn zur Dekorationszwecken. Er ist das Denkmal des Entdeckers der Libverda-Quelle. Der Hahn entdeckte die Quellen des Libverda-Sauerbrunnens. Er war weder grün, noch auffallend farbig, er war insbesondere sehr fett.

Hört die uralte Geschichte darüber, wie ein Hahn fett wurde, weil er als erster von allen den berühmten Libverda-Sauerbrunnen zum Frühstück einnahm.


Damals vor langer Zeit, als hier durch leeren wilden Forst alte Grenzwege verliefen, auf dem nur die Waldhüter unterwegs waren und hier waren nichts als Felsen, Wälder, Wolken und wieder Wälder mit tiefen Tälern. Diese durchzogen viele Bäche, mit Geplätscher wie der Libverda-Bach oder wild, wie der Štolpich. Zur damaligen Zeit befand sich an der Stelle, wo heute Libverda ist, auch nur eine Tal mit Mooren, in dem entlang des Bachlaufs sich in breitem Streifen ein Moor und stellenweise der Morast entfaltete. Bereits damals war an dieser Stelle der Sitz des „Salikvarda“, das ist der Förster, der nicht den Grenzweg, als Wache abging, so wie andere Waldhüter. Dieser wohnte hier dauerhaft und stellte den Grenzwächtern, die zu Fuß unterwegs waren, eine Gastwirtschaft und das Nachtlager nach anstrengender Wachwanderung bereit. Als „Salikvarda“ sich hier niederließ, gründete er auch ein kleines Wirtschaftsgut.  Wie unser althergebrachter „Salikvarda“ hieß, dass weiß schon lange niemand mehr. Hauptsächlich ist, dass der erste Siedler eine Hütte, um diese herum ein paar Felder, einen Hof mit Schweinen hatte, denen es hier sehr gut ging - und auch eine Hühnerherde, der eine Hahn vorstand.

Der Hahn begann nämlich eines schönen Tages sehr fett zu werden, als ob ihn jemand verzauberte. Salikvarda, seiner Frau und den Kindern fiel dieses auf und man begann, den Hahn zu beobachten. Sie verfolgte ihn und sie stellten fest, dass der naschhafte „Aufbauscher“ nicht wie die Hennen zum Bach läuft, um zu saufen, sondern er zum Sumpf unweit des Weges läuft, zum Morast, der nicht allzu zugänglich ist. Zugewachsen durch Flugholz und Büsche. Es war recht gefährlich, dorthin zu gehen, denn der Boden gab unter den Füßen ordentlich nach und bewegte sich. Den Hahn störte es nicht, denn der Morast trägt einen Hahn, denn dieser ist nicht schwer, auch, wenn dieser noch so fett ist. Der Salikvarda schüttelte den Kopf. Was für ein Wasser könnte es sein, dass der Hahn so fett von diesem wird. Die Geschichte ist noch nicht zu ende. Der Hahn wurde älter, aber er war stetig gut genährt und voller Leben, jedoch innerhalb von 100 Jahren hat er es dennoch nicht ausgehalten und ging von dannen. Als ihn Salikvarda öffnete, da war er überrascht. Er war fett, jedoch nicht vom Fett, alles verursachten seine Innereien, die waren riesig. So beschloss er, das Wasser an sich selbst auszuprobieren. Er schnitt den Weg zur Quelle frei, die Oberfläche explodierte förmlich mit großen Blasen. Fett wurde er und gesund war er. Nach gewisser Zeit konnte er die Quelle nicht verheimlichen und so gingen mit der Zeit alle Waldhüter zur Quelle trinken. Sie gaben dem Ort den Namen Libverda und damit ist die Geschichte zu ende.

Ob diese aus dem 15. oder 16. Jahrhundert stammt, vermag ich nicht zu sagen. Das ist nebensächlich. Der Hahn auf dem Dach der Eduard-Quelle ist die Hauptsache.

 

Quelle: Kurbad Libverda - Geschichte und Gegenwart der Perle des Isergebirges.