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Yoga
 

Die Yoga-Prinzipien basieren auf dem Konzept der psychosomatischen Einheit von Körpern und Seele, wobei nach Jahren der vorsätzlich verzerrten und einseitigen Interpretation dessen, wie unser Körper funktioniert, wir die vormals bekannte Wahrheit des Geheimnisses der menschlichen Existenz nun wiederentdecken.

Die heutige mit Technik überschwemmte moderne Zeit bevorzugt insbesondere ein unbegrenztes Wirtschaftswachstum und Profit, dies buchstäblich um jeden Preis und auf den menschlichen Körper werden unverhältnismäßige Anforderungen gestellt. Aufgrund der Anstrengung sich diesem Tempo anzupassen, entstehen gesundheitliche Probleme, bei denen auch die technisch hoch entwickelte Medizin keinen Rat kennt. Die Menschen suchen deshalb zwangsläufig bei den traditionellen und über lange Zeit bewährten Systemen der ganzheitlichen und natürlichen Heilbehandlung Hilfe. Dazu zählen beispielsweise Heilkräuter, Homöopathie und Akupunktur.

Yoga, mit einer Tausende Jahre währenden Tradition, wird gegenwärtig wieder aktuell, dies aufgrund der ganzheitlichen  und daher wirksamen Herangehensweise, da die geistig-seelischen und körperlichen Symptome nicht voneinander getrennt betrachtet werden. Im Gegensatz dazu, die nahezu wundersame Wirkung von Yoga auf die menschliche Gesundheit, beruht genau auf der Berücksichtigung dieser geistigen und körperlichen Einheit, jedoch auch der spirituellen Dimensionen des menschlichen Organismus.  Das Wort Yoga könnte daher als die Vereinheitlichung oder Harmonisierung dieser Ebenen übersetzt werden. Nicht nur die traditionelle chinesische Medizin, sondern auch das indische Ayurveda betrachtet die Krankheit als Problem der gestörten Einheit und des Gleichgewichts zwischen der psychischen und somatischen Manifestation der geistigen und körperlichen Funktionen an.

Modern spricht man heute von der Notwendigkeit des psychosomatischen Ansatzes.

Yoga unterscheidet sich somit, insbesondere von anderen Körperertüchtigungen, eben in der bewussten Art und Weise der Übungsdurchführung, die, wenn die erwartete therapeutische Wirkung eintreten soll, nicht nur körperlich, sondern bewusst auch mit dem Geist vollführt werden muss. Es ist hierbei nötig die praktische Umsetzung der einzelnen Techniken und Übungen konzentriert durchzuführen. In der Praxis bedeutet dies, dass man die Übung nicht mechanisch, sondern mit der vollen Aufmerksamkeit auf die durchgeführte Bewegung und Technik vollzieht. Der menschliche Geist verfügt über die Tendenz, stetig die Aufmerksamkeit von sich selbst abzulenken. Sind wir jedoch außer uns und nicht mit uns selbst, dann können wir uns auch nicht gut fühlen. Da Yoga den Geist als Energie empfindet und wahrnimmt, und nicht als etwas, was nicht existiert, ist gerade die Arbeit mit dem Geist und der Aufmerksamkeit mit dem Ziel, diesen zu beherrschen, neben der Arbeit mit dem Körper ein genauso oder vielleicht noch ein wichtigeres Kriterium für die Wirksamkeit der Übung im Sinne von Yoga. Ein weiterer Faktor, der Yoga charakterisiert, besteht in der Atemtechnik. Der Atem wird nicht nur wörtlich zum Begriff des Geistes gespiegelt. Der Atem, als die Manifestation des Geistes, hat auch eine Basis im Fremdwort Spirit, wo die Atemfunktion ausgedrückt wird, aber auch  der Begriff des Geistes besteht.

Um daher die korrekte und wirksame Übung von Yoga zu erreichen, wird der Einklang der Funktionen des Körpers, des Geistes und der Seele eingeleitet. Die letztgenannte Funktion repräsentiert die Bewusstwerdung des Atems, den wir bei der Übung zu harmonisieren versuchen.

Diese Anforderungen sollten jedoch im Rahmen der Bemühungen hinsichtlich der Genauigkeit der Übung nicht für Spannung sorgen. Im Gegenteil, es soll zur Entspannung führen, was eine Art philosophische Grundlage für die ethische Regel der Gewaltlosigkeit darstellt. Ein bestimmter, einfach ausgedrückt, motivierender Sinn und Zweck unserer Bemühungen sollten nicht nur eine bestimmte Beherrschung des Körpers sein, sondern auch die Beherrschung des Geistes, bzw. der oft unkonzentrierten Aufmerksamkeit, bei der wir in unserem Leben oft Sachen machen, die unbedacht, automatisiert und routiniert erfolgen. Dieses vertreibt zumindest die nötige Freude, die die notwendige Lebensenergie darstellt, ohne der das Leben seinen Sinn verlieren würde. Eben die Bewusstwerdung des tieferen Sinns und Prinzips des Seins, das spiritueller und immaterieller Natur ist, durch bewusstes Handeln und Leben bei voller Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt. Anders gesagt eine Art Credo und Ziel für die Zusammenkunft zur Ausübung von Yoga in unserem Kurbad.