Die generellen Indikationen einer Kurortbehandlung sind:
1. Rehabilitation nach schweren Erkrankungen oder Operationen mit dem Ziel der schnellen Wiedereingliederung in Gesellschaft und Beruf.
2. Abbau von Risikofaktoren und Beseitigung von Regulationsstörungen als funktionellen Vorstadien organischer Erkrankungen (sogenannte Erstprävention)
3. Prävention von Komplikationen bzw. Rückfällen bei bestehenden chronischen Leiden (sogennante Zweitprävention)
4. Behandlung chronischer Krakheiten mit dem Ziel, die noch vorhandenen Funktionsreserven nutzbar zu machen, die körpereigenen Schutzmechanismen zu trainieren.
Heilanzeigen auf Grund der natürlichen Kurmittel des Heilbades Liebwerda:
- Erkrankungen des Stütz- Bewegungsapparates, Degenerative Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule, Nachbehandlung nach Operationen und Unfallverletzungen am Bewegungsapparat
- Funktionelle Herz- und Gefäßerkrankungen
- Neurosen und ähnliche, nicht psychotische Erkrankungen
- Funktionsstörungen der Verdauungsorgane
Klassifikation des Wassers
Die Hauptanwendungen in Bad Liebwerda sind heute die natürlichen Kohlensäurebäder, die eine heilende Wirkung auf den Blutkreislauf und die Blutzellen, auf das Herz, den gesamten Bewegungsapparat sowie auf das Nervensystem haben. Das Prinzip der Heilung beruht auf dem Eindringen der Kieselsäure in die Gefässe, die sich dadurch erweitern, sodass es zu einer erheblich höheren Durchblutung der Organe kommt. Das Mineralwasser ist hypotonisch und hat einen hohen Anteil an Kieselsäure. Der durchschnittliche Gehalt an Kohlensauerstoff beträgt 2400 mg/l.
Das Wasser dient zu Bade - und Trinkkuren.


