Bad mit Badezusätzen
Als Badezusatz wird entweder Moor, Salz oder Kräuter genommen – diese Zutaten haben antiseptische Wirkungen + inklusive Verbesserung der Barriere- Hauteigenschaften. Sie verbessern den Stoffwechsel in den Zellen und tragen zu derer Regeneration bei.
Die Anwendungsdauer beträgt 15 bis 20 Minuten., danach kann ein Umschlag oder eine Dusche folgen. Die Bäder werden vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapparates oder Hauterkrankungen verordnet. In allen Bädern sind Mineralsalze und organische Stoffe gelöst, die den Organismus positiv beeinflussen.
Unterwasserstrahlmassage
Diese Behandlung benutzt die Wirkung eines warmen Bades. Der Patient liegt in einer großen Wanne mit Warmwasser von 36°C und durch einem starken Wasserstrahl (1-3 bar) kommt es zu einer intensiven Massage des Oberkörpers und der Gliedmassen. Indikation: Zustände des Bewegungsapparates nach Unfall, Zustände nach Operationen, Rheuma und Gelenkebeschwerden, Nervenkrankheiten (lumboischaiadisches Syndrom, Lähmungen), Atrophie der Muskulatur, chronische Verstopfung.
Fußwechselbad
Unter dem Begriff Fußwechselbad versteht man die wiederholte Einwirkung unterschiedlicher Temperaturen während eines Bades.
Kalte oder warme Teilbäder werden bei Patienten mit Problemen mit Durchblutung oder Wärmeregulation empfehlt. Desweitern wird diese Behandlung bei Zuständen nach Operation und Unfällen, sowie bei Venenschwäche appliziert.
Man beginnt mit der Warmphase (Wassertemperatur etwa 40°C) und endet mit der Kaltanwendung (Wassertemperatur 15°C). Die Wärmeeinwirkung dauert länger als der Kältereiz.
Wechselwasserstrahl
Das Körperduschen mit einem starken Wasserstrom - wechselweise mit dem warmen Wasser (38 - 42 °C) und mit dem kalten Wasser (25 - 30 °C). Der Eingriff wirkt anregend auf das Kreislaufsystem, härtet den Organismus ab, senkt den Blutdruck und wirkt beruhigend.
Lauer Wedel
Es handelt sich um eine Körperdusche durch einem Wasserstrahl vom lauen Wasser.
Wirbelbad
Es ist eine sanfte Massage durch wirbelndes Wasser, und das entweder mit einer teilweisen Applikation auf die oberen oder unteren Gliedmaßen oder mit einer ganzkörperlichen Applikation. Auf den Wänden oder auf dem Boden der Wanne sind Düsen platziert – aus einigen kommt Luft und aus den anderen kommt der Wasserstrahl aus. Es wird in einer Wanne mit 1/2 oder 3/4 Wasserfüllung, mit isothermischer Temperatur (36°C – 37°C) angewendet. Das Bad trägt zur verbesserten Durchblutung der Gliedmaßen bei, es aktiviert die Hautrezeptoren, lockert Versteifungen der Muskeln und Gelenken.
Indikationen: Zustände nach Operationen oder Unfällen des Bewegungsapparates, bei Muskelatrophien und peripheren Lähmungen, Diabetes Mellitus.
Hydromassagebad
Die Wirkung des Bades besteht in der Haut- und Unterhaut- Massage durch einem Strom von Pressluft. Das Wasser hat eine Temperatur von 36°- 37°C und die Luft wird durch kleinen Düsen auf dem Boden der Wanne zugeleitet.
Das Perlenbad ist geeignet bei: Erkrankungen des Bewegungsapparates und der Gelenken, Rheumatismus, klimakterische Schwierigkeiten, Schlaflosigkeit, krankhafte Müdigkeit, Vasoneurosen, neurotische Probleme, Durchblutungsstörungen, psychische und Muskelspannungen, übermäßiger Stress.
Kontraindikation: Epilepsie
Kohlensäurebad
Das Bad ist angereichert mit Kohlendioxid - so versinkt der Patient in Tausenden von kleinen Blasen. Im Kohlensäurebad soll der Patient still liegen bzw. sitzen, sein Kopf muss 15-20 cm über Wasserspiegel sein, damit er den Kohlendioxid nicht einatmet (was zu Kopfschmerzen führen kann). Behandlungsdauer: 20 Minuten. Die Wassertemperatur ist bei max. 35°C gehalten.
Das Bad wird gewöhnlich mit einer trockenen Packung, die bis 15 Min. dauert beendet. Dass die Behandlung richtig durchgeführt wurde, sieht man daran, dass die Haut sanft rot gefärbt wird.
Die Heilwirkung wird dadurch erzielt, dass die Haut durch das Bad stark versperrt wird – dies verlangsamt die Herzaktivität, ermäßigt den Blutdruck und den Stress des Herzens. Das Bad ist ideal für allgemeine Relaxation.